Cyberjana vs. Trojaner
Willkommen in der Welt der Viren, Würmer und Trojanischen Pferde!
Täglich erreichen uns Schreckensmeldungen über immer neue Computerviren. Geschätzt werden etwa 200 neue Virusarten pro Monat entwickelt. Die meisten davon dienen jedoch nur den Herstellern von Anti-Viren-Programmen, um diese noch wirksamer zu machen. Nur ein Bruchteil dieser fiesen Schädlinge wird tatsächlich auf die Computer losgelassen, und dann meist sofort von der gängigen Anti-Viren-Software auf dem PC entdeckt und beseitigt.
Es gibt aber dennoch genügend Schädlinge, die sich schnell über das Internet, Netzwerke oder den Austausch von Dateien verbreiten und so großen Schaden anrichten können. Viele wissen sich dann nicht anders zu helfen, als sämtliche Programme auf ihrem PC zu löschen. Wer sich einmal einen Virus eingefangen hat und mit der handelsüblichen Anti-Viren-Software nicht weiterkommt, muss jedoch nicht gleich in Panik ausbrechen. Denn für jeden Virus gibt es das geeignete Gegenmittel.
Auf dieser Seite erhalten Sie viele Ratschläge und Tipps, wie man sich richtig gegen die Gefahren aus dem Cyperspace schützen kann, ohne dafür sämtliche Anti-Viren-Programme installieren zu müssen. Vorher jedoch eine kleine Virenkunde, um besser erkennen zu können, mit welchen Eindringlingen man es eigentlich zu tun hat:
VIREN
Ein Virus ist im Grunde nur ein Programm, das sich an andere Programme anhängt und diese dann beschädigt. Es kann ganz einfach durch das Löschen des „Wirtes“ beseitigt werden. Oftmals ist dies allerdings gar nicht mehr nötig, weil viele Anti-Viren-Programme erkennen, wie stark und welche Teile eines Programmes durch den Virus beschädigt wurden. Wird durch die Anti-Virensoftware ein solcher Virus entdeckt, taucht meist die Frage auf: Soll dieser Virus jetzt beseitigt werden? Dann klicken Sie einfach auf Ja, und die Sache ist damit meist schon gegessen.
WÜRMER
Die Viren-Würmer sind da schon etwas gemeiner, denn sie versuchen, sich selbständig über das Netzwerk auch auf andere Computer zu verbreiten. Gelangt so ein Wurm auf den PC verbreitet er sich auch schnell in alle Systeme. Dies aber auch nur, um von hier aus besser in andere Systeme und Rechner zu gelangen. Die meisten Würmer entfernen sich sogar nach einer Weile selbst, nachdem sie genügend Angst und Schrecken verbreitet haben.
TROJANISCHE PFERDE
Die meisten Viren gelangen heutzutage per Internet als Trojanische Pferde ins Computersystem. Das heißt, sie werden schön verpackt, z. B. als Bildschirmschoner, als Gewinn bei irgendeiner Aktion oder als Anhang in einer Email. Unbekannte Absender von Emails mit Anhängen oder Programme aus fragwürdigen Quellen sollten deshalb nie heruntergeladen, geöffnet oder gar gespeichert werden.
Soweit erst einmal eine grobe Übersicht. Wie man sieht, kann man sich meist schon durch das richtige Verhalten ausreichend gegen Virenangriffe schützen.
Antivirensoftware muss stets "up to date" sein, sonst läuft man Gefahr einer Cyberattacke in die Arme zu laufen. Mehr Informationen zum Thema Internettechnologie findet man in Fachbücher auf lehmanns.de. Bücher zu Web- und Internetthemen günstig online kaufen