Trojaner und Viren in industriellen Anlagen
Auch Industrieanlagen dienen als Angriffsfläche für unterschiedliche Trojaner und Viren, darum ist es auch äußerst wichtig, dass sich Unternehmen um eine „Daten Security“ für ihre Industrierechner und Anlagen bemühen. Am Besten ist es wahrscheinlich, eine IT-Sicherheitsfirma damit zu beauftragen oder aber einen Spezialisten ins Unternehmen zu holen, der für die Sicherheit der industriellen Anlagen zuständig ist. Die Sicherheit des Unternehmens sollte schließlich an erster Stelle stehen!
Stuxnet hat einen „kleinen Bruder“
Nachdem im Jahr 2010 der Computervirus Stuxnet sein Unwesen in Großfirmen getrieben hat, bedroht jetzt, nach rund einem Jahr, ein „kleiner Bruder“ dieses Computerwurms die Industrierechner der Großfirmen. Diese neue Software trägt mittlerweile den Namen Duqu und ist ein Trojaner, der Entwickler von Industrienalgen ausspähen soll. Duqu soll ein Trojaner sein, der einen Fernzugriff auf einen Computer ermöglicht, sich aber nicht selbstständig vervielfältigen kann. Seine Aufgabe besteht wohl in erster Linie darin, Daten von Herstellern von Industrie-Kontrollsystemen herauszufinden, die einen späteren Angriff erleichtern. Seinen Namen hat dieser Virus erhalten, weil er Dateien mit dem Kürzel “DQ“ bildet. Duqu soll selbst Unternehmen angreifen können, die digitale Zertifikate zur Autorisierung von Software und Websites ausgeben – mit geklauten Zertifikaten hat jeder die Möglichkeit, sich im Netz als jemand anderen auszugeben und gefährliche Programme somit legal wirken zu lassen.
Experten tappen noch im Dunkeln
IT-Sicherheitsspezialisten sollen Duqu auf Computern von sieben oder acht europäischen Unternehmen gefunden haben. Diese gefährliche Software ist laut dieser Spezialisten so programmiert, dass sie sich nach 36 Tagen automatisch wieder von den Rechnern entfernt. Allerdings wissen sie Experten noch nicht, worauf genau es dieser Virus abgesehen hat.