Alle Browsergames sind kostenlos. Da kann man sich schon fragen, ob kostenlose Browsergames tatsächlich seriös sein können. Irgendwo muss es doch einen Haken geben. Wer programmiert Spiele und bietet sie kostenlos an?

Handelt man sich Viren bei der Nutzung von Browsergames ein?
Vorsicht ist im Internet bei jedem Download angebracht, immerhin wimmelt es nur so von Viren, Trojanern usw. Doch bei einem Browsergame geht man tatsächlich kein Risiko ein, sofern man nicht auf einer Fakeseite landet. Hier gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, die man im Internet immer berücksichtigen muss. Man sollte sich vergewissern, ob man das Spiel von der Originalseite startet. Wenn man diese ohnehin selbstverständliche Sorgfalt walten lässt, geht man kein besonderes Risiko ein. Die Spielentwickler von Browsergames sind genau so seriös wie Softwareunternehmen, die kostenpflichtige Computerspiele programmieren.

Wie kann sich ein kostenloses Spiel rechnen?
Die Spiele nehmen Geld zum Großteil durch den Verkauf von Ingamewährungen und zu einem kleineren Teil durch Werbung ein. Mit Ingamewährungen kann der Spieler im Spiel schneller voran kommen oder bei Rollenspiele Gegenstände erwerben, welche die Spielfigur stärker macht. Natürlich werden übliche Marketingtricks verwendet. Man kann schon für sehr geringe Beträge, etwa 2 Euro, Ingamewährungen kaufen und man bekommt großzügige Rabatte, je mehr man davon kauft. Da es im Interesse der Unternehmen ist, möglichst viele aktive Spieler zu gewinnen, achten sie darauf, dass auch jene, die nichts investieren, motiviert bleiben. Die Mehrheit der Browsergamespieler kauft sich nie Ingamewährungen.

Sind Browsergames also wirklich völlig unbedenklich?
Im wesentlich sind es tatsächlich. Wenn man ein Browsergame über ein Social Network spielt, muss man zustimmen, dass auf die Daten, die man in seinem Profil bekannt gegeben hat, zugegriffen werden darf. Ansonsten gibt man nicht viel mehr preis, als seine Mailadresse. Hier muss man damit rechnen, immer wieder Mails von den Unternehmen zu erhalten. Vermehrter Spam ist daher das schlimmste, womit man rechnen muss.